Nicaragua (NIC)

Landschaft

Für Nicaragua habe ich dieses Kapitel nach Departamentos gegliedert:
> Chinandega
> León
> Managua
> Masaya
> Granada
> Rivas
> Río San Juan

Leute

Die Nicaraguaner sind wirklich sehr nett. Sie sind den Kontakt mit Ausländern gewohnt, da sie häufig selbst zum Arbeiten im Ausland waren. Man trifft zudem auch viele Ausländer, die als Volunteer an unterschiedlichsten Entwicklungs-Projekten arbeiten. Es hilft sehr, wenn man etwas Spanisch kann.

Die Nicaraguaner leben oft mit vielen Tieren zusammen - von Papageien, Hühnern, Katzen und Hunden bis hin zu Waschbären. Das Land ist sehr hundreich. Die Hunde sind eher klein und lieb.

Bedingungen

Zunächst hatte ich die Sorge, in Nicaragua überfallen zu werden. Und tatsächlich erzählten mir Leute davon, sie wären bestohlen oder gar mit Messern ausgeraubt worden. Schluck! Nun, mir ist nichts passiert. Inzwischen halte ich Nicaragua für ein ziemlich sicheres Reise-Land - auch wegen der guten Straßen-Verhältnisse. Ich habe aber auch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Ich war nicht auf einsamen Nebenstrecken unterwegs und habe Managua nur am Stadtrand gestreift.

Die asphaltierten Straßen sind überwiegend in einem sehr guten Zustand. Insbesondere nördlich von Managua gibt es meist einen schön breiten Randstreifen. Auf der Strecke von Nandaime bis nach Liberia in Costa Rica ist der Verkehr gering. Nervig sind gelegentlich die Reflektoren auf der Ideallinie des Radlers.

Hinzu kommt das laute Gehupe der Bus- und Lkw-Fahrer. Die Nicaraguaner hupen früh - schon beim geringsten Verdacht auf eine mögliche Verzögerung durch ein sich anbahnendes Hindernis. Vielleicht sind es aber nur kulturelle Unterschiede, die mich gestresst haben. In Deutschland gilt Hupen ohne Gefahr als Protest. In Nicaragua heißt Hupen einfach nur: "Da bin ich."

Verkehrstechnisch war ich auch mit Fähren (ferries) und kleinen Booten (lanchas) unterwegs. Die Fähre über den Nicaragua-See von San Carlos nach Granada geht nur zwei Mal in der Woche. Zudem sollte man einen Tag zuvor das Boot von Los Chiles nach San Carlos nehmen und in San Carlos übernachten. Sonst würde man wohl die Fähre verpassen.

Übernachtung auf der Fähre nach Granada

Übernachtung auf der Fähre nach Granada

Auch auf dem Boot von San Jorge nach Moyogalpa hatte ich keine Probleme, das Fahrrad mitzunehmen.

Radtransport auf Boot

Radtransport auf Boot

Höhenprofile & GPS-Tracks

Karten-Darstellung auf www.gpsies.com

Thilos Tico-Pack - Version 3
(enthält alle GPS-Tracks und Wegpunkte
für Costa Rica, Nicaragua und Panamá)
2411 km 3D-S 3D-E 3D-N 3D-W GPX-Datei
Pazifik 1 (Potosí - Playa Naranjo) 628 km 2D 3D-S 3D-N
Laguna de Apoyo 49 km 2D 3D-E 3D-W
Granada - Vulkan Masaya 31 km 2D 3D-S 3D-N

Die Höhenprofile habe ich mit dem Freeware-Tool GPS-Track-Analyse.NET erstellt. Vielen Dank dafür!

Ich habe die Wegpunkte auf Spanisch benannt. (Cruce = Kreuzung, Mirador = Aussichtspunkt, Tienda = Shop, usw.) Die Tracks mit dem Präfix "B_" (bici) sind Fahrrad-Tracks, die mit "C_" (camino) sind Fuß-Wander-Tracks.